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haendlerbund·· 7 天前AI 评分42

德国邮政2027年起上调包裹价格,Bundesnetzagentur 定涨幅上限

Höhere Paketpreise der Deutschen Post ab 2027

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德国联邦网络局(Bundesnetzagentur)10 月 12 日公布德国邮政(Deutsche Post)自 2027 年起的价格调整空间,私人客户包裹平均涨幅上限为 10.72%,此前为 7.21%。

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Die Bundesnetzagentur hat am 12. Oktober 2026 ihre beabsichtigte Entscheidung zu den Entgelten der Deutschen Post AG ab 2027 veröffentlicht. Sie legt darin fest, wie stark die Post ihre Preise anheben darf. Für Privatkunden-Pakete liegt der durchschnittliche Spielraum bei 10,72 Prozent. Bei der vorherigen Entscheidung waren es 7,21 Prozent.

Das sind die geplanten Spielräume

Die Behörde unterscheidet drei Bereiche („Körbe“). Für Privatkunden-Briefe und für Geschäftspost gilt jeweils ein durchschnittlicher Spielraum von 20,35 Prozent, zuvor waren es 10,48 Prozent. Die neuen Entgelte sollen vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2028 gelten.

Der Spielraum setzt sich aus einer zusammengefassten Inflationsrate von 4,04 Prozent für zwei Jahre und einer Produktivitätsrate zusammen. Diese fällt bei Paketen mit minus 6,68 Prozent negativ aus. Bei Briefen und Geschäftspost liegt sie bei minus 16,31 Prozent. Ein angemessener Gewinnzuschlag ist laut Behörde berücksichtigt.

Warum die Preise steigen dürfen

Als wesentlichen Grund nennt die Bundesnetzagentur die stark sinkenden Briefmengen. Weil sich die Kosten auf weniger Sendungen verteilen, steigen die Stückkosten. Die Post hatte laut Behörde einen höheren Spielraum gefordert. Die Bundesnetzagentur blieb darunter und erkannte geltend gemachte Mehrkosten nicht in voller Höhe an.

Erstmals auf Basis des neuen Postgesetzes hat die Behörde außerdem den Brief- und den Privatkundenpaketmarkt analysiert. Beide Märkte sind demnach regulierungsbedürftig, und die Deutsche Post ist dort jeweils marktbeherrschend.

Was noch offen ist

Der Spielraum ist nur ein Rahmen. Wie die Post ihn auf einzelne Produkte verteilt, entscheidet sie selbst. Einzelne Preise können stärker, andere schwächer steigen. Die konkreten Erhöhungen müssen in einem anschließenden Entgeltverfahren genehmigt werden.

Zunächst können Post, Wettbewerber und Verbraucherschutzorganisationen noch bis zum 30. Oktober 2026 Stellung nehmen. Die endgültige Entscheidung soll voraussichtlich im November fallen.

Ist der Handel betroffen?

Die Entscheidung betrifft Pakete, die Privatkunden verschicken. Die Preise für Händler mit individuell vereinbarten Konditionen setzt sie nicht direkt fest. Fachmedien wie die VerkehrsRundschau erwarten dennoch steigende Logistikkosten für Unternehmen mit großen Versandmengen, die sich auf Versandkosten und Kundenpreise auswirken könnten. Wie stark ein Shop betroffen ist, hängt vom Vertrag und vom genutzten Versandprodukt ab. Bei Briefen könnte laut VerkehrsRundschau der Standardbrief von heute 95 Cent auf rund 1,14 Euro steigen, wenn die Post den Spielraum voll ausschöpft.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

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