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haendlerbund·· 6 天前AI 评分22

汉堡法院判卖家 Pinterest 用图侵权赔 1.800 欧元

1.800 Euro Schadensersatz: Händler nutzt lizenziertes Bild unerlaubt auf Pinterest

AI 导读

德国汉堡地方法院就一起图片版权案作出判决:某企业虽持有图片使用许可,但许可仅限自有网站,其将图片用于 Pinterest 产品推广构成公开传播,被判赔偿 1.800 欧元(案号 LG Hamburg, Urt. v. 17.09.2026 - Az. 310 O 162/24)。

正文

Veröffentlicht: 14.10.2026

imgAktualisierung: 14.10.2026

Geschrieben von: Hanna Hillnhütter

Lesezeit: ca. 1 Min.

14.10.2026

img 14.10.2026

ca. 1 Min.

Pinterest

Primakov / Depositphotos.com

Eine Nutzungslizenz schützt nicht automatisch vor einem Urheberrechtsverstoß, wie das Urteil des LG Hamburg zeigt.


Inhaltsverzeichnis

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Urheberrechtsverletzungen sorgen häufig für teure Abmahnungen unter Händler:innen. Eine Nutzungslizenz gilt dabei als sicherer Weg. Ein Urteil des Landgerichts Hamburg zeigt, dass Händler:innen auch bei einer Nutzungslizenzen genau aufpassen müssen. Nicht alle Lizenzen gelten für jeden Gebrauch. In diesem Fall wurde die Nutzung auf Pinterest zum Verhängnis (LG Hamburg, Urt. v. 17.09.2026 - Az. 310 O 162/24).

Keine Rechte für Social Media

Im vorliegenden Fall wurde das Bild für ein Architekturbüro erstellt. Das Unternehmen hatte zwar Nutzungsrechte, allerdings wurden diese nur für die eigene Website eingeräumt. Rechte für Social Media Plattformen oder die Weitergabe an Dritte hatte das Unternehmen nicht. Dennoch wurde das Bild über mehrere Jahre auf einem Pinterest-Profil zur Produktwerbung genutzt, ohne den Fotografen als Urheber zu nutzen. Der Fotograf mahnte den Nutzer zunächst ab, das Bild wurde zwar entfernt, allerdings weigerte sich der Nutzer, eine Unterlassungserklärung zu Unterschreiben und Lizenzgebühren zu zahlen. Der Fall landete vor dem Landgericht Hamburg.

Pinterest stellt öffentliche Wiedergabe dar

Das Landgericht Hamburg stellte sich auf Seite des Fotografen und nahm eine Urheberrechtsverletzung an. Das Veröffentlichen auf Pinterest stellt eine öffentliche Wiedergabe dar, da das Bild einem breiten Nutzerkreis zugänglich gemacht wurde. Auch war es dem Beklagten zuzumuten, die Nutzungsbedingungen zu prüfen. Als fiktive Lizenzkosten wurden rund 900 Euro angenommen. Diese Summe wurde wegen der fehlenden Urheberrechtsnennung verdoppelt, so dass der Schadensersatz bei 1.800 Euro lag.

Veröffentlicht: 14.10.2026

img Letzte Aktualisierung: 14.10.2026

Lesezeit: ca. 1 Min.

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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

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