Henkel 推出可回收水性热封涂层,用于纸质邮寄袋
Henkel macht Versandtaschen aus Papier recyclingfähig dicht
Henkel Adhesive Technologies 推出水性热封涂层 Aquence HS 2819 RE,用于纸质邮寄包装,兼顾可靠封口与纸张回收兼容性。
Henkel bringt eine wasserbasierte, recyclingfähige Heißsiegelbeschichtung für Versandtaschen aus Papier auf den Markt, berichtet Packaginginsights.com. Vor allem in der Modebranche, auf die Henkel zufolge mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach flexiblen Versandverpackungen entfalle, gewinne die Papiertasche gegenüber dem vorgeformten Karton an Bedeutung. Die Tasche aus Kraftpapier von der Rolle passe sich dem Produkt an, spare Material sowie Luft im Paket und lasse sich automatisiert verarbeiten. So könne sie auch die Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung erfüllen, die ab 2030 Recyclingfähigkeit und minimalen Leerraum verlangt.
Henkel setzt auf recyclingfähige Papier-Versandtaschen
Henkel Adhesive Technologies bringt mit Aquence HS 2819 RE eine wasserbasierte Heißsiegelbeschichtung für papierbasierte Versandverpackungen auf den Markt. Das Produkt soll eine zuverlässige Versiegelung ermöglichen und zugleich mit dem Recycling von Papierverpackungen vereinbar sein, berichtet Packaginginsights.com. Nach Angaben des Unternehmens besteht die Beschichtung aus unbedenklich eingestuften Inhaltsstoffen. Sie ist frei von Mineralölen sowie von krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Stoffen.
Unter definierten Bedingungen erfüllt Aquence HS 2819 RE laut Henkel Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration, Vorgaben der EU sowie Empfehlungen des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung für Lebensmittelverpackungen. Akkreditierte Prüfinstitute hätten zudem die Recyclingfähigkeit bestätigt. Damit adressiert Henkel einen Markt, in dem Papierlösungen im E-Commerce an Bedeutung gewinnen. Vor allem in der Modebranche sieht das Unternehmen großes Potenzial: Auf sie entfällt Henkel zufolge mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach flexiblen E-Commerce-Verpackungen.
Weniger Leerraum, mehr Automatisierung
Im Mittelpunkt steht die Versandtasche aus hochfestem Kraftpapier von der Rolle. Sie kann an die Form des Produkts angepasst werden und dadurch Verpackungsgewicht, Materialeinsatz und Leerraum senken. Henkel verweist darauf, dass solche Mailer die Effizienz in der Logistik verbessern können, weil sie automatisierte Right-Sizing-Prozesse unterstützen. Die Beschichtung läuft laut Unternehmen stabil auf Flexo- und Tiefdruckmaschinen, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Für Dr. Arianna Savini, Market Strategy Manager Europe Paper Packaging bei Henkel, greifen Nachhaltigkeit und Leistung in der Verpackungstechnologie eng ineinander.
Die Anwendung ist dabei nicht auf Versandtaschen beschränkt. Henkel beschreibt Aquence HS 2819 RE als Plattformtechnologie, die auch für andere papierbasierte Anwendungen geeignet ist. Genannt werden Lebensmittelverpackungen, Industriesäcke und Hygieneprodukte. Damit fügt sich die Entwicklung in einen breiteren Wandel ein: Vorgeformte Kartons und Umschläge waren im Onlinehandel lange dominante Formate, doch Verpackungen werden zunehmend genauer auf einzelne Sendungen zugeschnitten. Papierbasierte Lösungen sollen Schutz bieten und gleichzeitig Materialverbrauch und Luft im Paket reduzieren.
Regulierung erhöht den Handlungsdruck
Ein wichtiger Treiber ist die europäische Verpackungsregulierung. Die EU-Verpackungsverordnung verlangt künftig Recyclingfähigkeit und möglichst geringen Leerraum in Verpackungen. Papier-Versandtaschen mit heißsiegelbarer Beschichtung können nach Henkels Darstellung helfen, diese Anforderungen zu erfüllen. Der Ansatz passt auch zu weiteren Aktivitäten des Unternehmens: Henkel sprach zuletzt über Klebstoffe, die materialärmere papierbasierte E-Commerce-Verpackungen unterstützen, und kooperierte mit Sekab zur Umstellung von fossilen auf biobasierte Rohstoffe in der Klebstoffproduktion.
Parallel arbeitet Henkel mit ExxonMobil Signature Polymers, Windmöller & Hölscher und B&B an einer Monomaterial-PE-Beutellösung, ebenfalls vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen an die Verpackungsbranche. Für Händler und Verpackungshersteller rückt damit eine Kombination aus Recyclingfähigkeit, Prozessstabilität und passgenauer Dimensionierung stärker in den Fokus. Konkreter Fixpunkt bleibt die EU-Regelung zu Recyclingfähigkeit und minimalem Leerraum, die ab 2030 greifen soll.
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